Auf nach Panab­o­ra und mitten hinein ins Outdoor­er­leb­nis zwischen Bäumen, Baumhäu­sern, Hütten, das dachten sich Anfang Septem­ber die Schüle­rin­nen und Schüler der Klassen 6a,6b, 6c und 6d der Marie-Curie-Realschu­le plus Bad Marien­berg, als sie gemein­sam mit ihren Lehre­rin­nen und Lehrern zu ihrer dreitä­gi­gen Klassen­fahrt starte­ten. Das Ziel Panab­o­ra bei Waldbr­öl bot spannen­de Aktivi­tä­ten, Leben im Freien —  mitten in der Natur und nicht­all­täg­li­che Übernach­tun­gen. Der Name „Panab­o­ra“, eine Zusam­men­set­zung aus dem latei­ni­schen Wort für Baum „Arbor“ und dem griechi­schen „Pan“ für den Gott des Waldes und der Natur ließ schon vorab erahnen, in welchem Rahmen die Tage der Fahrt gestal­tet werden würden. Nach der Ankunft wurden die Hütten­dör­fer „Afrika“ und „Asien“ bezogen und im Anschluss ging es direkt hinein ins erste Abenteu­er, auf eine Entde­ckungs­tour auf dem 500 Meter langen Baumwip­fel­pfad und einem 40 Meter hohen grandio­sen Aussichts­turm. Beim Bogen­schie­ßen konnten Geschick­lich­keit und ein gutes Auge unter Beweis gestellt werden. Auch der Umgang mit dem Kompass stand auf dem Programm und es war gar nicht so einfach, die gefor­der­te Richtung ohne die Unter­stüt­zung durch das Smart­phone zu finden. Zudem boten der Wald und seine verschlun­ge­nen Pfade vielfäl­ti­ge Möglich­kei­ten für abwechs­lungs­rei­che Teamspie­le, sodass abends müde Kinder, den Kopf voller neuer Erleb­nis­se, in die Betten sanken. Zum Abschluss dieser spannen­den Reise gab es Stock­brot und Lager­feu­er­ro­man­tik, bevor es wieder in Richtung des heimi­schen Wester­wal­des ging. Es gab viel zu erzäh­len und alle waren sich einig: Panab­o­ra als Ziel für eine erleb­nis­rei­che Klassen­fahrt – defini­tiv gern wieder.
Text: C. Rokovez-Mangel